Montag, 13. Juli 2015

Gute Tage - schlechte Tage

Wir alle haben gute Tage, da herrscht Zuversicht, Freude und Antrieb vor, und alles scheint lösbar. Wir alle haben auch schlechte Tage, da scheinen die Probleme überdimensioniert, der Antrieb fehlt, die Farbe fehlt dann dem Tag.

Auch jetzt ist dies bei mir nicht anders. An guten Tagen hab ich Tatendrang, bin zuversichtlich, möchte noch Einiges unternehmen und freue mich, über das, was noch möglich ist. Ich bin dann kreativ im Herausfinden, wie ich, trotz Einschränkungen, doch das eine oder andere Bedürfnis ein Stück weit befriedigen kann. Z.B. befeuchte ich mit einem "Schwammstäbli"  Mund und Gaumen mit verschiedenen Getränken: Zitronenwasser, Kaffee, verschiedene Tees, Wein u.a. So verbinde ich das Nützliche - das Befeuchten - mit dem Angenehmen, die verschiedenen Geschmacksrichtungen noch zu riechen und zu erleben. Dasselbe mit ein wenig Salatsauce oder sonstige Saucen oder Confi, in minimster Menge auf der Zunge mit einem Schwammstäbli verteilt.

Schlechte Tage sind  meist solche Tage, wo ich feststelle, dass wieder etwas nicht mehr möglich ist, resp. sich negativ verändert hat.  Ganz aktuell ist, dass sich vermehrt Schleim auch während der Nacht bildet, ich dann um 5 Uhr oder halb 6 erwache und Rachen und Gaumen reinigen muss. Das bedeutet seit drei Nächten weniger Schlaf, weniger ausgeruht und mehr hadern mit der Krankheit. An solchen Tagen ziehe ich mich gern zurück, hab dann keine Lust, raus zugehen. Was kommt noch alles auf mich zu? ist dann die bange Frage.

Es heisst aber auch, die neue Situation anzuschauen und nach Möglichkeiten suchen, ob und wie ich wieder zu einem ruhigen Schlaf komme. Vielleicht ist dies nicht mehr möglich, dann gilt es damit leben und zusätzliche Erholungszeit tagsüber einzuplanen.  Vielleicht gelingt es, eine Lösung zu finden. Versuchen werde ich es sicher.






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